Der Blog zu Fairer Mode, Green Fashion & den Schattenseiten der Textilindustrie

Blog: Faire Mode, Green Fashion & Schattenseiten der Textilindustrie

Fairkleidet gratuliert Hannes Jänicke zum DUH-Umweltmedienpreis 2016

Es leuchtet in Berlin!

Gestern abend hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) in einem schillernden Event ihren renommierten Umweltmedienpreis verliehen. Der Preis geht an Medienschaffende, die sich durch ein aussergewöhnliches Engagement in Sachen Umwelt- und Naturschutz verdient machen.

Die KollegInnen von der DUH haben es wieder geschafft, Menschen auszuwählen, die in diesem Jahr wirklich sehens- und lesenswerte Beiträge erstellt haben, die einem die Augen öffnen über den Zustand der Welt, wie sie ist und warum sie so ist. Egal, ob es um Bäume oder um verpestete Luft in Innenstädten geht:

Allen Preisträgerinnen und Preisträgern einen herzlichen Glückwunsch!

Ganz besonders freut mich, dass der Sonderpreis dieses Jahr an den Schauspieler, Dokumentarfilmer und Umweltaktivisten Hannes Jaenicke für sein langjähriges Engagement im Umwelt- und Verbraucherschutz sowie für fairen Handel geht!

Als aktiver Unterstützer von Femnet e.V. spricht Jänicke Klartext, wenn es um die sozialen und ökologischen Folgen von Fast Fashion geht:

„Die Mode-Industrie und wir als ihre willigen Kunden sind dafür verantwortlich, dass Frauen und Mädchen in den produzierenden Ländern leben und arbeiten wie in den finstersten Zeiten der Sklaverei. FEMNET klärt auf, übt sowohl in den Herstellungsländern als auch auf die milliardenschweren Textilkonzerne politischen Druck aus und unterstützt die Textilarbeiterinnen vor Ort. Wir sollten die Arbeit von FEMNET bekannt machen und unterstützen!“

Hannes Jänicke, zitiert nach: www.femnet-ev.de

Hannes ist deutlich:

Im Blog des Bio-Stoffe Händlers Lebenskleidung erfahrt ihr warum Jänicke Fairtrade Mode & das Gots Siegel toll findet und sein wichtigster Tipp (imho) ist der hier, aus seiner persönlichen Do-it-yourself Liste:

„Konsum-Verweigerung, trotz des unsäglichen »Wachstumsbeschleunigungsgesetzes« (welch hübsche Vokabel). Die Produktion einer Jeans verbraucht 10850 l Wasser, nebst giftigen Färbstoffen etc. Bei einem T-Shirt sind es 2700 l. Müssen wir jedem Modetrend hinterherhecheln und uns ständig neu einkleiden? Brauchen wir wirklich jedes Jahr ein neues Handy? Die neuesten LCD/HDTV/3D-Flatscreen-Geräte? Den trendigsten Elektronik-Schnickschnack? Die Wegwerfgesellschaft hat für Vor- und Nachdenker ausgedient, oder?“

Hannes Jänicke, zitiert nach https://www.wut-allein-reicht-nicht.de/do-it-yourself-liste/

Wie immer: zieht Eure eigenen Schlüsse und bis dahin:

Love your clothes & respect your nature!

Eure Elke

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