Der Blog zu Fairer Mode, Green Fashion & den Schattenseiten der Textilindustrie

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Fairkleidet im Interview über wunderschöne Mode, Umweltzerstörung und echte Nachhaltigkeit

Das Coworking Forum Food & Nachhaltigkeit in Köln-Ehrenfeld hat mich diese Woche interviewt! Das war ganz schön spannend!

Wieso ist mir nachhaltiger Konsum so wichtig? Und warum liebe ich Coworking? Das und mehr erfahrt Ihr da unten im Text! Danke fürs Fragen, an das CoWorking Team! Es macht einfach Spaß bei Euch!

Das Interview ist erschienen am 27.8.2018 auf der Facebook Seite vom Forum Food & Nachhaltigkeit.

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Wir als Coworking Space für Food und Nachhaltigkeit bringen die unterschiedlichsten Leute zusammen mit einer Zielrichtung.

Name: Elke Jumpertz / Fairkleidet
Motto: Liebe deine Kleidung
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Your business (Was machst du denn genau?)Ich möchte Menschen überzeugen ihren Konsum nachhaltiger zu gestalten. Es gibt unheimlich viele wunderschöne ökologisch und sozial gerecht erzeugte Dinge, die unseren Alltag bereichern können. Es ist oft ganz einfach etwas auszuwählen, dass keinen schweren ökologischen Rucksack trägt, wenn man sich an bestimmte Werte erinnert, die für uns alle im menschlichen Miteinander fest verankert sind. Wir müssten sie eben nur noch auf die Welt der Dinge übertragen. Im Shop von Fairkleidet gibt es deshalb ein Sortiment an ökofairer Mode, nachhaltigem Spielzeug und ökologischen Heimtextilien.
Ein freundlicher und friedlicher Umgang mit uns selbst und mit der Natur macht uns aufmerksamer für echte Nachhaltigkeit. Kein Mensch hat Lust mit seinem Konsum Umweltzerstörung und soziale Ungerechtigkeiten zu unterstützen. Ich möchte mit Fairkleidet Alternativen zeigen und ein Angebot schaffen, dass Menschen in ihren Bedürfnissen ernst nimmt, aber auch daran erinnert, dass es notwendig ist, einen achtsamen Konsum zu leben. Wir haben nur eine Erde und stehen vor globalen Herausforderungen mit dem Klimawandel und der ökologischen Zerstörung aus einer Übernutzung der Natur. Wir leben immer noch in einem der reichsten Länder dieser Erde und müssen innovativ sein. Wir haben die Möglichkeiten und die Fähigkeiten dazu.
Diese Dinge gehen natürlich weit über die Konsumentscheidungen des einzelnen hinaus. Die Menschen haben in ihrem Alltag genug um die Ohren, mit dem sie sich herumschlagen müssen, deshalb möchte ich mit Fairkleidet leicht zugängliche Möglichkeiten für den eigenen nachhaltigen Konsum schaffen. Aber auch eine politische Wirkung entfalten und engagiere mich im Netzwerk Nachhaltiger Konsum, dass die Bundesregierung ins Leben gerufen hat. Dort wird diskutiert und mit vielen anderen Unternehmen, WissenschaflerInnen, Politik und Verbänden nach sinnvollen Strategien gesucht, wie wir unsere Welt so gestalten können, dass sie auch in Zukunft noch lebenswerte Umweltbedingungen hat.

Your Motivaton (Was treibt dich an und wofür stehst du?)

-Ein nachhaltiger Lebensstil bietet so viele Vorteile für einen selbst, die Umwelt und die Menschen, die in der Erzeugung arbeiten. Ich möchte, dass die VerbraucherInnen dies erkennen und mehr danach handeln.
-In einer Welt in der die totale Billig Kleidung und Mentalität den Markt beherrscht, ist es wichtig den Anteil an ökologisch hergestellter Kleidung auszubauen. Dazu soll Fairkleidet einen Beitrag leisten.

Your Future (Was sind deine Zukunftspläne und Projekte?)

Ganz konkret werde ich am 27.September auf der Fair Trade Night hier in Köln dabei sein und freue mich sehr auf die vielen Gespräche und Besucher, die Lust haben an meinem Stand richtig coole ökofaire Mode anzuprobieren.
Und langfristig: Fairkleidet darf nun erstmal ganz in Ruhe wachsen und sich weiterentwickeln.
Fairkleidet arbeitet nicht nur nach nachhaltigen, ökologischen Grundprinzipien. Ich orientiere mich auch an den Kriterien der „Gemeinwohlökonomie“ nach Christian Felber. Außerdem möchte ich ein anthroposophisches Unternehmen schaffen, dass sich am „Wirtschaftlichen Impuls der Anthroposophie“ orientiert. Ich habe in beiden Denkrichtungen zuverlässige Impulse für den Aufbau meiner Unternehmensidee gefunden – und dies möchte ich weiterentwickeln.

Fotos deiner Projekte?

Wie kamst du auf das Coworking Space Forum Food und Nachhaltigkeit und warum gerade wir?

Nun ja, bisher habe ich allein zu Haus gearbeitet und dort stößt man immer wieder an Grenzen, auch wenn es zu Beginn sehr praktisch war. Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, an dem ich froh darüber bin eine richtig, coole Büroatmosphäre zu haben, in der ich sehr konzentriert und effizient arbeiten kann.
Ich genieße den Austausch mit Menschen, die mit ihrer Arbeit dieselben Ziele verfolgen wie ich und man profitiert gegenseitig voneinander.

Wie und wo bist du erreichbar?

Besucht mich gerne auf meiner Website, auf Instagram oder Facebook, oder folgt mir auf Twitter
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Und kommt doch alle am 27.9. 2018 zur Fair Trade Night nach Köln ins Rautenstrauch-Joest-Museum, dass wird super!

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