Der Blog zu Fairer Mode, Green Fashion & den Schattenseiten der Textilindustrie

Blog: Faire Mode, Green Fashion & Schattenseiten der Textilindustrie


Fair und engagiert in Köln, Bonn, Münster und Linz!

Ich freu mich voll, dass es so viele engagierte Menschen in Sachen Green Fashion gibt! In der letzten Woche haben sich viele ehrenamtliche und hauptamtliche AktivistInnen und Aktivisten, Interessierte und Menschen, die vom Verkauf fairer Produkte leben, auf den Weg gemacht.

Sie wollten uns allen zeigen, dass es lecker und sexy sein kann gut und gerecht zu konsumieren.

In Köln fanden etwa 500 Menschen den Weg zur „Fair Trade Night“ (Ich war leider nur mit dem Herzen dort, weil anderweitig aktiv…)

In Bonn machte Aktivistin Gisela Burckhardt von Femnet im Rahmen der Fairen Woche auf dem Münsterplatz auf die miserablen Produktionsbedingungen in der konventionellen Textilindustrie aufmerksam und betonte, dass es wichtig ist, dass faire Bekleidung raus aus der Nische kommt und wir alle selbst aktiv werden müssen.

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Auch in Münster gabs eine Modenschau im Rahmen der Fairen Woche. Jessica Reyes Rodriguez aus Emsdetten stellte aktuelles aus ihrem Label „Queen and Princess“ vor (haben will!)

 

Und in Linz gabs gleich ne ganze Fabrik voll ökofairer Dinge. Wow!

Also, ich freu mich, dass sich Dinge bewegen und stelle wieder mal fest, dass es vielleicht doch super ist, wenn man sich klonen könnte 😉

So long! Love your Clothes! Eure Elke

 

 

Fotos: http://www.queenandprincess.de/


Ein Kommentar

Zwei Jahre ohne Fairkleidet?!

Wow, wie rasant die Zeit vergeht! Zwei Jahre ohne Fairkleidet? Zwei ganze Jahre? Unfassbar, was ich gemacht hab? Ich war auf der Insel…

In diesem Sinne, Euch allen erstmal ein „Welcome back“ und genießt den Sommer. Ich werde versuchen, Euch regelmäßig hier in meinem Blog die interessanten News zum Thema ökofaire Mode zu posten.

Und los geht’s:

Vieles steht grad natürlich ganz im Zeichen der Fashion Week in Berlin:

Berliner Zeitung: Fashion Week Greenshowroom-Gründern Magdalena Schaffrin im Interview

„Berlin ist nicht Paris – diese Erkenntnis begleitet die Fashion Week als Dauer-Litanei. Berlin ist allerdings auch etwas, was Paris nicht ist: nämlich internationale Plattform in puncto grüne Mode. Diese Bühne hat Magdalena Schaffrin, ursprünglich selbst Modedesignerin, der Stadt geschaffen. Sie hat den Greenshowroom gegründet und ist Creative Director der Ethical Fashion Show.

Eins mal vorweggenommen: Wie  soll man das Ganze eigentlich am besten nennen – grüne Mode, faire Mode, Eco-Mode, Slow Fashion?

Wenn ich von fairer Mode rede, meine ich auch immer die ökologisch und sozialverträgliche Mode. Wenn ich von grüner Mode spreche, sind die Sozialaspekte natürlich auch dabei. Ich möchte dazu übergehen, von qualitätsvoller Mode zu sprechen. Denn ökologische und soziale Aspekte sind ein Teil des Qualitätsbegriffs. Ein qualitätvolles Produkt kann nun mal einfach nicht von Kinderhand hergestellt oder mit Giftstoffen versehen sein.“

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Bayern3: Ein Interview mit Fair-Fashion-Expertin Mimi Sewalski

„Wer Wert auf ökologische und fair produzierte Kleidung legt und dabei noch gut aussehen will, hatte lange ein Problem. Zum Glück gibt’s heute stylische Modelabels, denen Mensch und Umwelt am Herzen liegen. Fair-Fashion-Expertin Mimi Sewalski kennt die echten Alternativen: faire Mode, die nicht nach Kartoffelsack und Staubschicht aussieht.“

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evangelisch.de: TransFair gewinnt Partner für nachhaltige Textilproduktion

„Der Verein „TransFair Deutschland“ hat erste Textilfirmen für eine Zusammenarbeit zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gewonnen. Einige westliche Unternehmen beteiligten sich am sogenannten Textilstandard für die gesamte Lieferkette, teilte der Verein am Dienstag in Berlin mit.“

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Bleibt zu hoffen, dass die Shirts dann nicht im Discounter mit Transfair-Siegel verramscht werden, so wie bei manchen Lebensmitteln mit dem Siegel…, dass ist dann nämlich auch unfair gegenüber den hiesigen Bio-Einzelhändler.

So long! Bis bald! Morgen, vielleicht?!