Der Blog zu Fairer Mode, Green Fashion & den Schattenseiten der Textilindustrie

Blog: Faire Mode, Green Fashion & Schattenseiten der Textilindustrie


Schuster, mach doch mal vegetabil gegerbtes Leder!

Hallo zusammen,

in der Vorweihnachtsruhe habe ich einen super interessanten Film über einen Schuhmachermeister gesehen, der in guter Handwerkstradition Schuhe herstellt. Und ich arbeite nun an einem längeren Blogartikel über Leder und Pfui und über vegetabil gegerbtes Leder, das mit Pflanzen haltbar gemacht wird und nicht mit Chromsalzen, die häufig zur Schadstoffbelastung der Endprodukte beitragen.

Und weil das noch ein bisschen Recherche-Zeit braucht und Ihr vielleicht alle gerade Weihnachtsurlaub habt, wollte ich Euch erstmal auf den Film aufmerksam machen.

Viel Spaß damit
Love your clothes!
Elke

Also: *Hier* stand das Video, aber: leider, leider wurde es auf Youtube entfernt….


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Wow: Eco Fashion Week in Vancouver! und Pfui: Doku-Film „RiverBlue“ über den wahren Preis der Mode

Auf, auf zur Eco Fashion Week in Vancouver, dem nach eigenen Angaben weltweit größten Event über Sustainable Fashion. Ansehnlich sind die gezeigten Labels und Designs auf jeden Fall! Wer also auf der Suche nach inspirierenden Ansichten zum Thema Grüne Mode ist, ist hier genau richtig. Man muss ja nicht gleich hinfligen, sondern kann auch mal vorbei surfen… Green Fashion bedeutet ja, dass wir uns alle auf die Suche nach mehr Verantwortung und Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen und Menschen in der Mode-Industrie machen.

Einen wichtigen Beitrag hierzu könnte der brandneue Dokumentar-Film RiverBlue leisten. Er zeigt wie barbarisch wir derzeit mit unseren Ressourcen und den Menschen umgehen, die Kleider nähen, Leder gerben und an Flüssen in Regionen leben, in denen Textilien hergestellt werden.

Ich werde mal hören, wann er nach Europa kommen soll.

So long, love your clothes and respect your nature!
Eure Elke


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Zwei Jahre ohne Fairkleidet?!

Wow, wie rasant die Zeit vergeht! Zwei Jahre ohne Fairkleidet? Zwei ganze Jahre? Unfassbar, was ich gemacht hab? Ich war auf der Insel…

In diesem Sinne, Euch allen erstmal ein „Welcome back“ und genießt den Sommer. Ich werde versuchen, Euch regelmäßig hier in meinem Blog die interessanten News zum Thema ökofaire Mode zu posten.

Und los geht’s:

Vieles steht grad natürlich ganz im Zeichen der Fashion Week in Berlin:

Berliner Zeitung: Fashion Week Greenshowroom-Gründern Magdalena Schaffrin im Interview

„Berlin ist nicht Paris – diese Erkenntnis begleitet die Fashion Week als Dauer-Litanei. Berlin ist allerdings auch etwas, was Paris nicht ist: nämlich internationale Plattform in puncto grüne Mode. Diese Bühne hat Magdalena Schaffrin, ursprünglich selbst Modedesignerin, der Stadt geschaffen. Sie hat den Greenshowroom gegründet und ist Creative Director der Ethical Fashion Show.

Eins mal vorweggenommen: Wie  soll man das Ganze eigentlich am besten nennen – grüne Mode, faire Mode, Eco-Mode, Slow Fashion?

Wenn ich von fairer Mode rede, meine ich auch immer die ökologisch und sozialverträgliche Mode. Wenn ich von grüner Mode spreche, sind die Sozialaspekte natürlich auch dabei. Ich möchte dazu übergehen, von qualitätsvoller Mode zu sprechen. Denn ökologische und soziale Aspekte sind ein Teil des Qualitätsbegriffs. Ein qualitätvolles Produkt kann nun mal einfach nicht von Kinderhand hergestellt oder mit Giftstoffen versehen sein.“

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Bayern3: Ein Interview mit Fair-Fashion-Expertin Mimi Sewalski

„Wer Wert auf ökologische und fair produzierte Kleidung legt und dabei noch gut aussehen will, hatte lange ein Problem. Zum Glück gibt’s heute stylische Modelabels, denen Mensch und Umwelt am Herzen liegen. Fair-Fashion-Expertin Mimi Sewalski kennt die echten Alternativen: faire Mode, die nicht nach Kartoffelsack und Staubschicht aussieht.“

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evangelisch.de: TransFair gewinnt Partner für nachhaltige Textilproduktion

„Der Verein „TransFair Deutschland“ hat erste Textilfirmen für eine Zusammenarbeit zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen gewonnen. Einige westliche Unternehmen beteiligten sich am sogenannten Textilstandard für die gesamte Lieferkette, teilte der Verein am Dienstag in Berlin mit.“

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Bleibt zu hoffen, dass die Shirts dann nicht im Discounter mit Transfair-Siegel verramscht werden, so wie bei manchen Lebensmitteln mit dem Siegel…, dass ist dann nämlich auch unfair gegenüber den hiesigen Bio-Einzelhändler.

So long! Bis bald! Morgen, vielleicht?!

 

 

 


11.000 Liter Wasser für die Produktion einer Jeans!

Erinnert Ihr Euch an die Jeans Werbung, in der ein junger, ziemlich glatt rasierter Mann in eine randvolle Badewanne gestiegen ist mit nichts anderem am Leib als seiner Jeans?! Dazu trällert Sam Cooke „Don’t know much biology…“

Junge, dann seid ihr ähnlich alt wie ich oder habt einen Faible für alte Werbeclips – für die Frischen unter Euch, schaut mal hier, den Clip mein ich…

Wie ich darauf komme?

Nun ja, ich habe ausgerechnet, wieviel Vollbäder der Kleine nehmen könnte in dem Wasser, dass für die Produktion EINER einzigen Jeans  verbraucht wird.

78! Wenn jemand einmal die Woche ein Vollbad nimmt, kann man das fast anderthalb Jahre lang mit dem Wasser tun…

Unglaublich, oder? EINE EINZIGE JEANS braucht in der Herstellung 11.000 Liter Wasser!!!!

Da kann man lange, lange baden. Das Wasser ist dann ja auch Gott-sei-Dank weniger belastet, als in der Jeansproduktion.  Die Biojeans ist zwar gesünder, braucht leider aber auch viel Wasser, doch immerhin mit 6000 Litern schon deutlich weniger.

Mehr demnächst, ich war nämlich auf der INNATEX 34 und habe viel erlebt und viel zu berichten!

„What a wonderful world this could be!“


Was gibt’s hier zu sehen?

In dieser Kategorie gehts um das Schöne und das Richtige! Hm, was das? fragt Ihr Euch vielleicht und ganz zu Recht. Hier möchte ich über meine Entdeckungsreise in das Land des fairen, grünen Schicks berichten und Euch gute und gesunde Modelables vorstellen.

Aber es geht hier auch darum, wie man die guten Sachen erkennt, welche Zertifikate gibt’s, was unterscheidet sie…

Demnächst mehr! Solange für Infos bitte hier rumtreiben.


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Und los geht’s

Tatatataaa, hier ist der erste Artikel in meinem Blog fairkleidet. Mein erster Blog-Artikel überhaupt und ich bin gespannt, ob es mir gelingt, diesen WordPress Bausatz in etwas ästhetisch und inhaltlich ansprechendes zu verwandeln.

Mit meinem Blog möchte ich auf ein Thema aufmerksam machen, das mir sehr wichtig ist.

Wie der Name schon sagt, geht es um Kleidung – eine oberflächliche Nebensache, dachte ich bisher immer. Aber viele Artikel und Filme haben mir gezeigt, dass die Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie alles andere als eine „Saubere Sache“ sind.

Deshalb widme ich nun einen Teil meiner Zeit diesem Blog, in dem ich über gerecht produzierte, ökologisch und gesundheitlich unbedenkliche Kleidung und ihre Produktion berichten möchte. Ich hoffe, Ihr da draußen findet das Thema auch spannend und wichtig und lest, schaut und sprecht darüber…

Bis bald

Elke